blicken ausweichen kann jeder und sich ihnen stellen ebenfalls. wenn man blicke allerdings zerreißt, schwimmt alles oben. alles liegt auf der hand.
wir liegen auf der hand. und haben’s gemerkt.
wenn ich in deinem blick sehe, dass da mehr ist als du und ich und wir beide, ist das das größte. und alles bekommt einen sinn. du und ich und wir beide. und das leben.
wenn wir gemeinsam gelaufen wären, hätten wir es schon eher geschafft. dass wir uns aber kurz vor dem ziel doch noch gegenseitig eingeholt haben, ohne aufeinander zu warten, ist ein wunder. und verdient es bewundert zu werden. von dir und mir und uns beiden.
wenn darin der sinn des leben besteht, haben du und ich und wir beide ihn verstanden. ich bezweifle das stark. denn, wie gesagt, ich sehe da mehr. in deinen unendlichen augen sehe ich meer. deshalb bin ich so fasziniert und deshalb versuche ich die wellen zu hören. manchmal, in seltenen augenblicken gelingt mir das ganz ausgezeichnet. und dann denke ich, dass du die wellen auch hören musst, so wie ich dich ansehe.
manchmal höre ich dann aber auch stille und traue mich gar nicht mehr wegzusehen, weil das alles zu wertvoll geworden ist, um es anzufassen.
du und ich und wir beide.
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